Erektilen Dysfunktion Prophylaxe und Diagnostik der.

Erektile DysfunktionHeutzutage versteht man unter Erektiler Dysfunktion sexuelle Störungen bei Männern, die durch den Verlust der Fähigkeit einen Geschlechtsakt zu vollbringen gekennzeichnet sind. Umgangsprachlich wird Erektile Dysfunktion auch Impotenz genannt und wurde früher zu den natürlichen Problemen des Alterns dazugezählt.

Die Diagnose lautet Erektile Dysfunktion nur dann, wenn über 25% der Geschlechtsakte erfolglos waren oder überhaupt nicht stattfanden. Oft bleibt dabei die Libido, also der sexuelle Trieb, erhalten, was zu zusätzlichen psychischen Missstimmungen führt. Die moderne Medizin ist aber so weit entwickelt, dass Erektile Dysfunktion frühzeitig erkennbar wird und eine entsprechende Prophylaxe durchgeführt werden kann. Dank diesem hat ein Mann sehr hohe Chancen, nach einer speziellen Behandlung die sexuelle Funktion vollständig wiederherzustellen.

Erektile Dysfunktion und ihre Symptome:

Die ersten Erscheinungen und Anzeichen der Erektilen Dysfunktion können bei mehr als 30% der 18 bis 59-jährigen Männer beobachtet werden. Die Symptome der Impotenz sehen folgen aus:

Abwesende Erektion. Das erste Symptom der Impotenz kann die Abwesenheit von Erektionen sein, vor allem der spontanen morgendlichen oder nächtlichen Erektionen. Wenn es keine Erektion infolge von spezifischen Reize entsteht, aber spontane Erektionen erhalten sind, kann man davon reden, dass die Potenzstörung einen psychischen Hintergrund hat. Wenn beide „Arten“ der Erektion abwesend sind, soll nach organischer Ursache gesucht werden.

Schwache Erektion. Eins der weiteren wichtigen Symptome der Impotenz ist die Minderung der Steife und der Häufigkeit der Erektionen. Also, wenn der Penis während des Geschlechtsaktes nicht mehr so steif ist, wie gewohnt, kann es ebenfalls ein Zeichen dieser Störung sein. In diesem Falle kann die Impotenz durch Kreislaufstörungen, hormonelle Erkrankungen und weitere organische Faktoren hervorgerufen sein.

Unfähigkeit eine Erektion zu erhalten. Neben der Schwäche der Erektion kann auch vorzeitiger Samenerguss sein. Das heißt, dass man die Erektion und die Ejakulation nicht mehr so einfach kontrollieren kann, sodass eine Ejakulation sogar vor Beginn des Geschlechtsakts stattfinden kann. Die Erektion kann auch ohne Samenerguss während des Geschlechtsakts verschwinden. Diese Symptome sind meist mit organischen Störungen verbunden, können aber auch psychogen sein.

Neben der weiten Verbreitung organischer Ursachen haben die Experten festgestellt, dass in den meisten Fällen auch psychische Stressoren eine wichtige Rolle spielen. Also, die Ursachen sind sehr oft kombiniert.

Wenn eins der Symptome beobachtet wurde, sollte man unbedingt einen Arzt besuchen, die Ursachen der Erkrankung rausfinden und das Problem behandeln lassen.

Erektile Dysfunktion (Impotenz) ist eine sexuelle Funktionsstörung, die leicht behandelt werden kann. In 95% der Fälle rechtzeitig begonnener Behandlung wird die sexuelle Funktion vollständig wieder hergerichtet. Die Prophylaxe der Impotenz ist ganz einfach: eine gesunde Lebensweise ohne schädliche Gewohnheiten, ausgeglichene Ernährung und regelmäßiges Sexualleben (mit maximal reduzierter Anzahl der Partnerinnen und ohne lange Pausen). Vor Beginn der Einnahme jeglicher Potenzmittel oder anderer Medikamenten sollte man sich von Arzt beraten lassen. Besonders nach OPs der Organe des Beckenbodens oder nach Traumata sollte man sich vorher zum Urologen wenden.

Bleiben Sie gesund!